Samstag, 10. Juli 2010

Roter Schnee auf Thorsteinhalla Jan de Leeuw


Foto: Gerstenberg

Der Gerstenberg Verlag hat mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür bedanke ich mich recht herzlich.

Als Hallgerd, Tochter eines Jarl und einer irischen Prinzessin, erfährt, dass sie verheiratet werden soll, flieht sie kopflos von Thorsteinhalla, flieht in die eisige, unwirtliche Finsternis. Des Nachts sieht sie einen unheimlichen Zug seltsamer Wesen in Tierhäuten vorüberziehen, nicht ahnend, dass es der Feind mit Jarl Asmund an der Spitze ist, der einen Angriff auf Thorsteinhalla plant. Als der Tag anbricht, kehrt Hallgerd zurück nach Thorsteinhalla, sie wird ohne andere Menschen in der Wildnis nicht überleben können. Doch vom Hof ist nichts mehr zu sehen, ihre Heimat ist dem Erdboden gleichgemacht. Hallgerd schwört Rache, eine Rache, die nicht nur Asmund und seine Sippe in den Abgrund reißen wird ... Voller Kraft zieht diese Wikinger-Saga den Leser in ihren Bann - in eine düstere, vom Götterund Schicksalsglauben geprägte Welt, in deren Mittelpunkt eine höchst faszinierende, schillernde Frauengestalt steht. Packend, spannend, aufwühlend!

Roter Schnee auf Thorsteinhalla ist ein Jugendbuch für Leser ab 14 Jahren.

Hallgerd ist die Tochter einer irischen Prinzessin und eines Jarls. Als sie noch ganz klein war, stürzt sich ihre Mutter in den Freitod und so lebt sie nun mit ihrem Vater und der Stiefmutter auf ihrer Halle und wird nur drangsaliert und als Hexe bezeichnet. Sie ist fast noch ein Kind und soll doch schon verheiratet werden. Nachts flüchtet sie unüberlegt und entgeht so einem hinterhältigen Überfall auf ihre Familie.
Nur sie und ihr zukünftiger Bräutigam überleben.
Ohne Familie ist Hellgard ungeschützt und vogelfrei.

Sie sinnt auf Rache am Mörder ihrer Familie. Aber diese Rache wird nicht nur ihn in den Abgrund ziehen...

Ein wirklich spannendes Buch über das Leben der Wikinger. Schon die ersten Seiten haben mich in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch nur mit viel Mühe wieder aus den Händen legen.

Das Design des Hardcovers erinnert an Jugendbücher aus den 70er Jahren, sehr retro. Und leider nicht jedermanns Geschmack.

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