Samstag, 21. August 2010

Das alte Kind Zoe Beck


Foto: Bastei Lübbe

Bei Frauenzimmer habe ich dieses Buch gewonnen.

Carla
Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr …

Fiona
Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr …

Berlin 1978: carla Arnim ist an Gürtelrose erkrankt, sie kommt in die Klinik und ihre gerade 6 Monate alte Tochter Felicitas wird auf der Kinderstation aufgenommen. Sie soll sich nicht bei der Mutter anstecken.
Als Carla wieder genesen ist, bringt ihr die Krankenschwester ihre Tochter, doch Carla ist ganz fest der Meinung, dass dies ein fremdes Kind ist. Keiner glaubt ihr. Carla sucht verzweifelt nach der echten Felicitas und zerbricht daran.

Edinburgh 2009: Fiona erwacht in der Badewanne, das Wasser ist von Blut rot gefärbt und ihre Pulsadern aufgeschnitten. Sie kann sich gar nicht an den Selbstmordversuch erinnern. Mit Mühe und Not schleppt sie sich zum Telefon und kann den Notruf wählen und rettet so ihr Leben.

In der Klinik will ihr keiner glauben, dass das kein Selbstmordversuch war. Dann stellt sich auch noch bei der Bluttransfusion heraus, dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sein können.

Fiona stellt Nachforschungen an und kommt dann auf die Website von Carla, auf der sie nach ihrer Tochter sucht.

Das Buch hat mir gut gefallen, es las sich sehr interessant und auch flüssig. Wobei ich die Handlung doch oft voraussehen konnte.

Die Handlung springt zwischen den verschiedenen Zeiten (1978 und Gegenwart) und Orten (Berlin, Edinburgh) aber durch das unterschiedliche Schriftbild und die Zeit- und Ortsangabe kann man ihr sehr gut folgen.

Die Vorstellung, dass das eigene Kind vertauscht wird, ist sicherlich für jede Mutter ein Horrorszenario. Dadurch kann ich mich gut in die Protagonistin Carla hineinversetzen.

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