Sonntag, 8. August 2010

Totenbraut Nina Blazon


Foto: Ravensburger Buchverlag

1731, in den Wäldern Serbiens: Für eine Handvoll Gold wird das Mädchen Jasna von ihrem Vater an einen reichen Gutsbesitzer verkauft. Der rätselhafte Fremde nimmt das Mädchen mit auf seinen Hof an der Grenze zum Osmanischen Reich. Dort wird Jasna mit seinem Sohn Danilo verheiratet. Schnell stellt die junge Braut fest, dass ein schrecklicher Fluch auf der Familie lastet. Gibt es in Danilos Familie wirklich einen Vampir, wie im Dorf gemunkelt wird? Während sich die mysteriösen Vorkommnisse häufen, gerät Jasna in den Bann des faszinierenden Duschan. Aber auch er hat ein dunkles Geheimnis ...

Serbien im 18. Jahrhundert. Die 14jährige Jasna lebt zusammen mit ihren Schwestern und dem Vater in einem kleinen Gasthaus im Wald.

Räuber machen die Gegend unsicher und deshalb meiden viele Reisende den Weg an dem das Gasthaus liegt.
Eines Nachts erscheint ein Fremder und nächtigt im Gasthaus von Jasnas Familie. Dieser geheimnisvolle Gast kauft Jasna ihrem Vater für ein paar Goldmünzen ab um sie mit seinem Sohn zu verheiraten.

Auf dem Gutshof ihres Schwiegervaters geht es seltsam zu, ihr Ehemann Danilo lehnt Jasna ab und auch im Dorf stößt sie auf Abweisung.

Plötzlich sterben immer mehr Dorfbewohner unter mysteriösen Umständen, der Verdacht richtet sich gegen Jasnas neue Familie.

Ist ein Vampir unter ihnen?


Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte wird sehr packend erzählt und poetisch beschrieben. Die historischen Details erscheinen mir sehr gut recherchiert. Schauplatz und Protagonisten werden von der Autorin mit sehr viel Atmosphäre dargestellt.

Die Gestaltung des Buchcovers gefällt mir auch sehr gut, das Motiv wirkt sehr geheimnisvoll und ist mir beim Stöbern im Buchladen sofort ins Auge gefallen.

Ich finde dieses Jugendbuch für Leser ab 13 Jahre sehr lesenswert.

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