Samstag, 26. Februar 2011

“Auf der anderen Seite des Meeres” Siobhan Dowd

Auf der anderen Seite des Meeres Bildquelle: Carlsen

Eine neue Schule, ein neues Zuhause. Eine neue Pflegefamilie, die es nur gut mit Holly meint und doch nichts versteht. Aber jetzt hat Holly genug davon. Sie packt ihre Tasche, tuscht sich die Wimpern, setzt die blonde Perücke auf und geht los. Einfach die Straße entlang, Richtung Meer. Denn auf der anderen Seite, in Irland, wo das Gras grün ist, wartet ihre Mutter auf sie. Und wenn sie die gefunden hat - das weiß Holly einfach -, dann wird endlich alles gut.

 

Holly lebt schon seit frühester Kindheit im Heim. Viele andere Kinder sind gekommen und auch wieder gegangen aber Holly hatte nie das Glück, dass sich eine Familie für sie interessierte und sie aufnahm. Doch dann kommt ein älteres Ehepaar und gibt Holly ein neues Zuhause. Die beiden geben sich viel Mühe und zeigen echtes Interesse aber Holly ist das egal. Sie möchte heim nach Irland, wo irgendwo ihre Mutter leben muss. Sie will sie finden und wieder bei ihr leben. Einen Tag vor Hollys 15. Geburtstag packt sie ihre Sachen und läuft weg. Per Anhalter schlägt sie sich durch und landet auf der Fähre nach Irland…

 

Dieses Buch ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet, die Autorin beschreibt diese Geschichte sehr authentisch. In Ich-Form wird das Schicksal der Protagonistin erzählt, teilweise sehr brutal aber auch sehr feinfühlig. Dieses Buch ist sehr mitreißend, macht nachdenklich, traurig und auch hoffnungsvoll. Sehr empfehlenswert für Teenies und Erwachsene.

stars5

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