Mittwoch, 11. Mai 2011

“Gwenn – Der Lehrling des Heilers” Francois Place

image Bildquelle: Gerstenberg

Bretagne 1914: Mehr tot als lebendig kehrt Gwen vom Fischfang zurück. Nur den Künsten des alten Braz ist es zu verdanken, dass der Junge überlebt. Eine Zeit lang geht er dem blinden Heiler zur Hand.

Eines Tages nimmt ihn ein schwarz gekleideter Mann mit einem Rappen auf seinem Karren mit. In einem fremden Land kommt Gwen wieder zu sich. Jorn, ein Mitglied der Fliegenden Wache, nimmt den Jungen bei sich auf. Aber was führt er im Schilde? Ein wunderlicher kleiner Vogel, der Pibilus melancolicus, wird Gwens Gefährte. Unterstützt wird er außerdem von Ledernase, der ihn in die Geheimnisse der Anatomie einweiht. Doch Gwens größter Wunsch ist es, in seine Heimat zurückzukehren.

Vor dem Hintergrund des großartigen Gemäldes einer vergangenen Zeit entfaltet Place einen atmosphärisch dichten und packenden Entwicklungs- und Abenteuerroman voller Magie, der den Leser unausweichlich in seinen Bann zieht.

 

Frankreich zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Der junge Gwenn wächst alleine mit seiner Mutter auf, als Gwenn vom Fischfang halb tot zurück kommt, wird er vom alten Heiler Braz gesundgepflegt. Gwenn ist aber weiterhin sehr schwächlich und angeschlagen, die Mutter gibt ihn dem alten Braz als Lehrling und geht selbst in die Stadt um dort den Lebensunterhalt zu bestreiten. Gwenn lernt nun den Beruf des Heilers und ist nach dem Tod des Alten ganz auf sich bestellt. Eines Tages wird er von einem Holzkarren mit schwarzem Kutscher abgeholt und am Meer abgesetzt. Dort wird Gwenn von Jorn aufgegriffen. Er ist Mitglied der fliegenden Wache. Jorn nimmt Gwenn mit zu sich, er kann dort im Haushalt helfen. Doch Gwenn will zurück in seine Heimat und läuft weg. Dabei erlebt er so manches Abenteuer.

 

“Gwenn – Der Lehrling des Heilers” ist ein Jugendbuch ab 13 Jahren.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, der Schreibstil ist sehr bildhaft und ausführlich. Man kann sich die Personen und Orte sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist sehr packend geschrieben und da die Handlungen nie ganz vorhersehbar sind, bleibt es bis zum Ende auch sehr spannend.

Für Jugendliche ab 13 Jahren finde ich die Geschichte aber noch etwas zu schwierig geschrieben. Ich würde das Alter eher ab 15 Jahren setzen.

stars4

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