Freitag, 17. Juni 2011

“Ohne. Ende. Leben.” Libba Bray

image Bildquelle: vorablesen.de

 

Der 16-jährige Cameron ist nicht gerade der Beliebteste. Seine Gedanken kreisen hauptsächlich um sich selbst, sein armseliges Dasein - und um die hübsche, aber unerreichbare Staci. Das ändert sich, als er unheilbar an Creutzfeldt-Jakob, auch bekannt als Rinderwahnsinn, erkrankt. Seine einzige Hoffnung ist Dulcie, ein Engel mit pinken Haaren und Springerstiefeln, die ihn auf eine Mission schickt: Zusammen mit seinem Krankenhaus-Bettnachbarn soll Cameron den Zeichen folgen, Dr. X finden und das Universum retten. Keine leichte Aufgabe, aber, wie es aussieht, die letzte Chance, geheilt zu werden.

Alles nur ein Traum? Möglich. Trotzdem ist das, was Cameron in den folgenden zwei Wochen erlebt, mehr als in den ganzen 16 Jahren zuvor.

 

Cameron ist ein Teenager von 16 Jahren und ein Looser. Er hat schlechte Noten, keine Freunde und dröhnt sich des öfteren mit Drogen zu. Als er eines Tages in der Klasse zusammen bricht und keine Kontrolle über seine Muskeln hat, kommt er ins Krankenhaus. Die Diagnose: Creutzfeldt-Jakob, BSE. Diese Krankheit ist unheilbar. Eines Nachts erscheint ihm an seinem Krankenbett ein Engel. Ein sehr seltsamer Engel, mit pinken Haaren und Springerstiefeln. Dulcie, der Engel, erzählt Cameron, dass er geheilt wird, wenn er Dr. X findet. Da Cameron sehr am Leben hängt, flieht er mit seinem Bettnachbarn Gonzo (dieser ist ein kleinwüchsiger Hypochonder) aus der Klinik und reist quer durch die USA. Sie nehmen am Mardi Gras in New Orleans und einem “Spring Break” in Daytona Beach teil. Treffen seltsame  Leute und freunden sich mit einem Gartenzwerg an, der einmal ein nordischer Gott war.

 

Dieses Jugendbuch ab 14 Jahren liest sich wirklich gut. Sehr fantasievoll, humorvoll und skuril aber auch sehr philosophisch und traurig. Aus der Ich-Perspektive des Jungen Cameron wird die Geschichte über  Leben, Freundschaft und Sterben erzählt, die Autorin bedient sich dabei viel der Jugendsprache, das verleiht dieser irrwitzigen Geschichte etwas Authentizität.

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