Donnerstag, 9. Juni 2011

“Schweigende Mauern” Frank Domeier

image Bildquelle: KBV

Nikolaus Krebs, der junge Jurist aus Kues an der Mosel, im Dienst des Kurfürsten von Trier, findet sich nur schwer mit seinem neuen Auftrag ab, der ihn mitten aus seinen anregenden Studien reißt. Der Baumeister Herrmann Albrecht stürzte vom Turm der Stadtkirche St. Gangolf in Trier.

Alles deutet auf einen Freitod hin, doch der geltungssüchtige Domdechant möchte unbedingt mehr dahinter sehen und beauftragt den jungen Gelehrte damit, nach Hinweisen zu forschen, die Grundlage für eine Anklage bilden können. Halbherzig macht sich Nikolaus an seine Aufgabe, doch die Lustlosigkeit vergeht ihm schnell. In der Bürgerschaft ist man zu offensichtlich darauf bedacht, Differenzen und Streitigkeiten zu verschweigen. Nach und nach kommt Nikolaus einem ungeheuerlichen Geheimnis auf die Spur. Doch gleichzeitig sterben all jene, die etwas wissen und sagen könnten. Der kaltblütige Gegner scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein.

 

Trier im 15. Jahrhundert. Der junge Jurist Nikolaus Krebs forscht gerade für den Kurfürsten in den Trierer Archiven nach als er Zeuge eines Todesfalles wird. Der Baumeister Herrmann Albrecht stürzt vom Kirchturm. Nikolaus ist davon überzeugt, dass es sich hierbei um einen Selbstmord handelt. Der Domprobst jedoch beauftragt ihn, Nachforschungen anzustellen und den Mörder des Baumeisters zu fassen. Nikolaus ist davon alles andere als begeistert, kann den Auftrag aber nicht ablehnen. Er macht sich an seine Nachforschungen und macht interessante Entdeckungen. Doch immer, wenn er mehr erfahren möchte, sterben seine vermeintlichen Zeugen.

 

Dieser Kriminalroman aus dem historischen Trier hat mir sehr gut gefallen. Gleich zu Anfang werden alle Protagonisten mit ihrem Stand und evtl. Familienzugehörigkeiten vorgestellt. Das finde ich immer ganz gut, so kann man sich einen guten Überblick über die Protagonisten machen und bei Bedarf nachschlagen. Die Geschichte ist sehr packend geschrieben, die Spannung wird sehr gut aufgebaut und bis zum Schluss gehalten. Die Personen und Handlungen wirken sehr authentisch. Einige dieser Personen sind auch historisch belegt.

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