Mittwoch, 6. Juli 2011

“Das Leben ist kein Gurkensandwich” Ceri Radford

imageBildquelle: vorablesen.de

 

Gurkensandwiches zum Five o’clock Tea - der perfekte Nachmittag für Constance Harding. Aber leider spielt die Familie nicht mit. Der Sohn will nicht heiraten, die Tochter zählt Stichlinge in Frankreich, die litauische Haushälterin trocknet ihre Polyesterunterwäsche im Arbeitszimmer des Gatten. Es ist ein Skandal! Aber Constance lässt sich nicht unterkriegen: Sie nimmt das Leben der an­deren selbst in die Hand. Mit völlig unerwarteten Folgen für ihr eigenes ...

 

Die Engländerin Constance Harding ist Anfang 50 und eine gelangweilte Hausfrau. Der Mann arbeitet hart als erfolgreicher Anwalt und die Kinder sind schon groß und mehr oder minder aus dem Haus. Damit sie nicht mehr ihre Kinder mit Anrufen und Gesprächen über unwichtige Dinge belästigt, schlägt der Sohn ihr vor, doch einen eigenen Blog zu schreiben und die ganze Welt mit ihren geistigen Ergüssen zu unterhalten. Die Tochter setzt das gleich in die Tat um und weist die Mutter in die Geheimnisse des Internets und Bloggens ein. Constance bloggt nun ein ganzes Jahr über ihre Probleme mit dem Hausmädchen, Gemeindemitgliedern, Ehemann und ihren Kindern.

 

Dieser Roman wird in der Ich-Perspektive und in Blog (bzw. Tagebuch)-Form geschrieben. Sehr ausführlich wird hier der Alltag der Constance Harding geschildert. Diese wird als sehr naiv und spießig dargestellt. Also so, wie man sich ein Mitglied der englischen Oberschicht vorstellen mag. Auf 395 Seiten erfährt man viel Privates der Protagonistin. Teilweise ist das recht langweilig, nur ab und an (und viel zu selten) kommt etwas schwarzer britischer Humor durch. Die Handlungen und Wendungen der Geschichte waren meist vorhersehbar und somit barg diese Geschichte keine Spannung oder Überraschung. Schade.

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1 Kommentar:

  1. Dann war es ja doch gut, dass ich bei der Verlosung kein Glück hatte ;)

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