Sonntag, 25. September 2011

“Die Bürde des Blutes” Sarah Pinborough

image Bildquelle: Otherworld

 

Die Welt nach der Finanzkrise. Alle Staaten stehen am Rande des Bankrotts und werden nur noch durch ein transnationales Konsortium, das einfach unter dem Namen »Die Bank« firmiert, am Leben erhalten. Cass Jones muss in dieser Welt Morde aufklären: die Taten eines Serienkillers, der sich »der Fliegenmann« nennt; die Tötung zweier Schuljungen, die ins Kreuzfeuer eines Bandenkrieges geraten; den Selbstmord seines eigenen Bruders Christian, der zuvor noch Frau und Kind tötet. Christian war Angestellter der »Bank«. Bald muss Cass Jones begreifen, dass alle Morde zusammenhängen – nicht nur miteinander und mit dem Zustand der Welt, sondern vor allem auch mit ihm selbst. Eine verstörende Spurensuche in seiner eigenen Vergangenheit beginnt.

 

 

Inspector Cass Jones ist einem Serienkiller auf der Spur, dieser tötete bisher vier junge Frauen und hinterlässt misteriöse Botschaften aus Blut und Fliegeneiern auf den Opfern. Deshalb nennt er sich auch “Der Fliegenmann”.  Zur gleichen Zeit werden auch zwei Jungen getötet, die auf dem Schulweg zwischen einen vermeintlichen Bandenkrieg geraten. Cass Jones hat also alle Hände voll zu tun, doch als dann noch sein Bruder seine Familie und sich selbst tötet, versucht auch Cass diesen Fall zu lösen und gerät selbst unter Verdacht. Nach und nach fügen sich die vielen Indizien zu einem Puzzle, zu dessen Teilen auch Cass’ Vergangenheit und die Geschichte seiner Eltern gehören.

 

“Die Bürde des Blutes” ist das erste Buch der Autorin Sarah Pinborough und ein wirklich sehr packender und nervenaufreibender Thriller mit Fantasy-Einschlag. Bereits der Prolog beginnt sehr spannend und diese Spannung wird von der Autorin bis zum Ende immer weiter aufgebaut und gehalten. Die einzelnen Protagonisten werden sehr gut beschrieben, sie haben alle sehr unterschiedliche Charaktere sodass man schnell eine Sympathie für Cass Jones entwickelt. Die Fantasy-Elemente geben der Geschichte noch eine gewisse Würze, lassen sie jedoch nicht zu utopisch wirken. Da es sich bei “Die Bürde des Blutes” um den ersten Teil einer Trilogie handelt, sind manche Dinge auch noch nicht aufgeklärt und das Ende bleibt etwas offen. Ich bin dadurch sehr neugierig auf den zweiten Teil “Die Farben der Finsternis” geworden. Die Geschichte um Cass’ Vergangenheit und die seiner Eltern erscheint mir nämlich sehr interessant.

Die Gestaltung des Covers gefällt mir auch außergewöhnlich gut.  Die vielen Fliegen auf hellem Untergrund und die in Spotlackoptik hervorgehobenen Blutstropfen und Buchtitel passen sehr gut zur Story.

stars5

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