Donnerstag, 31. Dezember 2015

"Das Zwillingsmatch" Sabine Bartsch





Caro ist eine erfolgreiche und selbstbewusste Geschäftsfrau. Sie versucht den Avancen des 19jährigen Praktikanten Ben zu widerstehen, doch das gelingt ihr nicht. Sie verliebt sich in ihn und scheinbar erwidert er ihre Gefühle. Aber kann das gutgehen?
Er ist um einiges jünger als sie, sie weiß gar nichts über ihn und manchmal benimmt er sich ganz fremd. Als Caro hinter Bens Geheimnis kommt, ist es fast schon zu spät.


Die Story liest sich sehr gut, leicht, flüssig und sehr spannend.

Die Figuren werden sehr facettenreich beschrieben, Caro, ihre Freundin Laura und auch Marie fand ich sehr sympathisch, bei Luc und Ben dagegen sträubten sich mir die Nackenhaare.

Die Story bietet viel Stoff für eigene Spekulationen und überrascht mit unverhofften Wendungen.

Allerdings empfand ich manche Szenen als zu kurz und oberflächlich und das Ende war mir auch etwas zu abrupt.

Alles in allem war die Lektüre aber sehr kurzweilig und unterhaltsam.




Mittwoch, 30. Dezember 2015

"Frühstück mit Sophie" Jenifer Bentz





Louisas Leben ist komplett geregelt und geplant. Doch dann läuft alles aus dem Ruder.
Anstatt des erhofften Heiratsantrags beichtet ihr ihr Freund am Valentinstag einen Seitensprung. Louisa trennt sich von ihm und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. In der Rentner-WG von Sophie und Paul ist für sie ein Zimmer frei. Hier geht es jedoch sehr chaotisch zu, auf dem Balkon wird Cannabis gezüchtet, die Nachbarn gehen ein und aus und wilde Parties werden gefeiert.
Ob Louisa da ihren durchstrukturierten Alltag aufrechterhalten kann?


"Frühstück mit Sophie" ist die Fortsetzung von "Wenn alle Stricke reißen".

Man kommt aber auch ohne dass man Band 1 gelesen hat, gut in die Story. Lea, Tine und Vivien spielen diesmal auch nur Nebenrollen.

Die Geschichte liest sich locker leicht und flüssig, sie ist sehr humorvoll und regt zum Nachdenken an.
Vieles ist sehr überspitzt dargestellt, verdeutlicht so aber auch Louisas übertriebene Sicherheits- und Ordnungsliebe und den Kontrast zur lockeren Sophie.

Die Figuren sind mir alle sehr sympathisch. Sie sind alle sehr verschieden und haben ihre Ecken, Kanten und Macken, und gerade das macht sie so liebenswert. Louisa fand ich super, obwohl sie so pingelig und speziell ist, habe ich sie ins Herz geschlossen und musste über sie schmunzeln und augenrollen.

Die Geschichte ist sehr humorvoll, hätte aber ruhig ein paar überraschende Wendungen vertragen können. Vieles war leider zu vorhersehbar.

Ein paar nette Lesestunden hat mir dieses Buch beschert, "Wenn alle Stricke reißen" hat mir aber besser gefallen.

3,5 Sterne, die ich auf 4 Sterne aufrunde.






"Mistelzweigtanz" Katharina E. Volk






Dienstag, 29. Dezember 2015

"Ich sehe was, was du nicht liebst" Heike Abidi

















Montag, 28. Dezember 2015

"Pretty in Paris" Doris Fürk




Helene aus einem kleinen Dorf in Österreich und Fabienne aus Paris machen beim Schüleraustausch mit.
Für beide Mädchen ist es ungewohnt und spannend.
Fabienne ist das Landleben nicht gewöhnt und findet ihre Gastfamilie etwas schräg.
Helene findet das Leben in Paris sehr aufregend, fühlt sich aber auch etwas einsam, ihre Gasteltern haben nie Zeit für sie.
Doch Mitschüler André zeigt ihr die Stadt und sie erliegt seinem Charme.
Doch auch Fabienne hat großes Interesse an André.


Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Helene und Fabienne erzählt.
Beide Mädchen und deren Umgebung lernt man so sehr gut kennen. Fabienne und Helene sind uns (Tochter 10 Jahre) beide sehr sympathisch, sie werden sehr natürlich dargestellt und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.
Auch Helenes etwas seltsame Familie und Fabiennes Freunde finden wir toll, sie werden sehr warmherzig und authentisch beschrieben.
Beide Austauschmädchen werden toll aufgenommen und in der neuen Umgebung einbezogen.

Die Geschichte ist lustig und romantisch, liest sich locker und leicht und macht Lust, auch einmal an einem Schüleraustausch teilzunehmen.




Montag, 21. Dezember 2015

"Fabelhafte Fritzi - Rastalocken und Gedankenschnipsel" Susanne Fülscher






Donnerstag, 17. Dezember 2015

"All die verdammt perfekten Tage" Jennifer Niven







Finch und Violet gehen auf die selbe Schule und besuchen sogar einen Kurs zusammen. Sie haben sich aber noch nie bewusst wahrgenommen.

Doch das ändert sich schlagartig, als beide auf dem Glockenturm der Schule stehen und springen wollen.

Finch hat das Leben als Freak satt und Violet leidet noch sehr wegen des Unfalltods ihrer älteren Schwester.

Finch überredet Violet, dass sie gemeinsam vom Turm steigen, weil es doch noch lebenswerte Tage gibt.
Unten angekommen wird Violet als Heldin gefeiert, die Finch vor dem Selbstmord gerettet hat.

Beide machen zusammen ein Schulprojekt, fahren durch ihre Umgebung und lernen sich besser kennen.


Die Geschichte liest sich einfach wunderbar. Ich habe die 400 Seiten fast in einem Rutsch gelesen.

Abwechselnd berichten Finch und Violet aus der Ich-Perspektive und man lernt sie so sehr gut kennen.
Beide sind grundverschieden aber ich finde sie beide sehr sympathisch.

Ich konnte mich gut in Finch und Violet hineinversetzen und mit ihnen fühlen.

Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich konnte lachen, weinen, wurde sehr nachdenklich.

Für so ein ernstes und wichtiges Thema ist der Schreibstil erstaunlich leicht und poetisch.

Sehr schön fand ich auch das Nachwort der Autorin und die Adressen der Hilfestellen.







Mittwoch, 16. Dezember 2015

"Nightmares! - Die Stadt der Schlafwandler" Jason Segel



Nachdem Charlie seine Albträume bekämpft hat, ist er zusammen mit seinem kleinen Bruder und seiner Stiefmutter Charlotte ein Wächter des Portals.
Mit vielen Wesen der Anderswelt ist er inzwischen gut befreundet.
Doch plötzlich tauchen im Nachbarort Zombies auf. Charlie wundert sich, denn das Portal,ist verschlossen.
Mit seinen Freunden und seiner Stiefmutter stellen Sie Nachforderungen an und finden heraus, dass dafür ein neueröffneter Kräuterladen verantwortlich ist. Dort werden Tränke gegen Alpträume verkauft, die die Menschen wie willenlose Zombies schlafwandeln lässt.
Charlie und seine Gefährten müssen dem ein Ende setzen, bloß wie?

Von Band 1 waren meine Tochter (10) und ich restlos begeistert, auf Band 2 haben wir uns schon lange gefreut und das Erscheinungsdatum sehnsüchtig erwartet.

Die Geschichte geht ebenso spannend weiter, wie sie in Band 1 endete.

Die Geschichte liest sich sehr leicht und flüssig, meine Tochter hat keinerlei Verständnisprobleme.

Nicht ganz nachvollziehbar war für uns aber Charlottes 180-Grad-Wendung, sie ist nun lieb, nett, verständnisvoll und gar nicht mehr wiederzuerkennen. Wir empfanden den Wechsel als zu übertrieben.
Auch das Konkurrenzverhalten der Brüder empfanden wir als zu krass und nicht nachvollziehbar.

Die Geschichte liest sich sonst aber sehr schön, sie ist spannend und actionreich, hätte aber auch um einiges gruseliger sein können. Das Gänsehautfeeling beim Lesen kam leider etwas zu kurz.

Auch dieser Band endet wieder sehr spannend und da einige Fragen noch ungeklärt blieben, freuen wir uns sehr auf Band 3, der leider erst im August 2016 erscheinen wird.





Montag, 14. Dezember 2015

"Man küsst sich immer zweimal" Petra Kasch


 



In den letzten Sommerferien hat Sophie in Griechenland Nikos kennengelernt und sich bis über beide Ohren in ihn verliebt. Über Facebook haben die beiden Kontakt gehalten und sich romantische Nachrichten geschickt und nun ist ganz plötzlich Funkstille. Sophie ist verzweifelt. Ist es etwa aus? War es für ihn etwa nur ein Ferienflirt und er hat schon eine Neue? Doch dann erhält Sophie eine geheimnisvolle SMS. Sie soll sofort zum Bahnhof kommen, eine Überraschung wartet.


"Man küsst sich immer zweimal" ist die Fortsetzung von "Ferien mit Mama und andere Katastrophen", Band 1 habe ich bisher nicht gelesen, kam aber trotzdem gut in die Story hinein.

Der Schreibstil ist locker leicht und sehr flüssig zu lesen, Sophie ist ein sympathisches Mädchen, man kann ihre Zweifel gut nachvollziehen. Mit Sophies Mutter konnte ich dagegen weniger anfangen, sie war mir zu wenig präsent, zu unreif und sprunghaft.

Eine witzige Geschichte über die erste Liebe, Eifersucht, Unsicherheit, Schulstress und Freundschaft.

Einige Szenen empfand ich als zu überzogen oder unlogisch, Jugendliche werden damit aber sicherlich weniger Probleme haben, bzw denen wird das gar nicht so auffallen.

Alles in allem aber eine sehr unterhaltsame Geschichte.


Mittwoch, 2. Dezember 2015

“Jonas’ großes Comic-Chaos” Jens Baumeister

 

 

Jonas' großes Comic-Chaos

Jonas geht in die 6. Klasse und hat keine Freunde. Durch die vielen Umzüge seiner Eltern musste er oft die Schule wechseln. In seiner neuen Klasse wird er oft von Tom und seiner Clique geärgert. Er zieht sich deshalb gerne in den Pausen zurück und zeichnet Comics. Den furchtlosen Captain Flint, den etwas ängstlichen Ritter Sir Iron, den stärksten Superhelden des Universums Galactic Man und eine Prinzessin, die seiner Mitschülerin Tülay ähnelt. Bei der Sonnenfinsternis passiert etwas Seltsames, seine Comicfiguren verschwinden aus seinem Zeichenheft und tauchen kurze Zeit später in anderen Büchern und Heften wieder auf und sorgen so für ein riesiges Chaos. Jonas muss sie retten, Hilfe bekommt er dabei von Tülay.

Die Geschichte liest sich wirklich sehr gut. Ab und an gibt es witzige Comicsequenzen und Illustrationen, die haben meiner Tochter (10) gut gefallen.
Jonas ist uns anfangs nicht sehr sympathisch, er ist feige, hänselt andere Mitschüler, nur damit er nicht selbst zum Opfer von Mobbing wird.
In der Geschichte gibt es auch einige Passagen in türkischer Sprache, die nicht übersetzt werden. Das fanden wir sehr schade, wir können kein Türkisch und kennen auch niemanden, der es sprechen kann und für uns übersetzen könnte. Die Möglichkeit, alles im Internet zu übersetzen haben Kinder auch nicht unbedingt. Eine Übersetzung im Anhang wäre also sehr wünschenswert.

Die Idee, Comicfiguren zum Leben zu erwecken und diese dann durch andere Bücher wandern zu lassen, fanden wir toll. Hier hätten wir noch viel mehr drüber lesen können, die Suche und Rettung der Figuren war für unseren Geschmack viel zu schnell geschehen.

Es wird ein nächstes Abenteuer angedeutet, wir hoffen, dass dieses bald erscheinen wird.

Dass das Thema Mobbing aufgegriffen wird, fanden wir sehr gut. Das ist im realen Schulalltag ja leider keine Seltenheit.

Wir empfehlen dieses Buch für Jungen und Mädchen ab etwa 9 Jahren und wenn es vorgelesen wird, ab 7.

 

stars4

Dienstag, 1. Dezember 2015

“Aklak, der kleine Eskimo” Anu Stohner

 

 

Aklak, der kleine Eskimo

 

Aklak, der kleine Eskimojunge spielt gern mit seinen Freunden Tuktuk, dem Schlittenhund, der kleinen Robbe, dem Schneehasen und dem Schneehuhn. Zusammen lassen Sie sich gern auf einer Eisscholle vom Wal durch das Eismeer schieben. Doch das ist sehr gefährlich und deshalb streng verboten. Eines Tages werden die Freunde von drei Fieslingen beobachtet, sie gehen schon in die 3. Klasse, Aklak erst in die 1. Die Jungen wollen Aklaks Peitsche, sonst verpetzen sie ihn bei seiner Mutter. Aklak braucht seine Peitsche nicht aber sie ist ein Erbstück von seinem Opa. Er möchte sie nicht hergeben aber auch nicht verpetzt werden. Sie einigen sich auf ein Wettrennen im Hundeschlitten. Doch das kann der kleine Eskimojunge unmöglich gewinnen. Er darf nur einen Hund vor seinen Schlitten spannen und der Fiesling zwei. Doch seine Freunde helfen Aklak und sie trainieren jeden Tag.

Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht , auf fast jeder Seite befinden sich große, bunte Illustrationen. Auch eine Karte vom Eskimodorf und den Eisfelsen gibt es.

Die Geschichte liest sich sehr schön, die Sprache ist einfach und für Kinder gut verständlich. Ab etwa 4 Jahren kann die Geschichte gut vorgelesen werden und zum Selbstlesen eignet sie sich gut für Erstleser.

Die Geschichte ist witzig, spannend, manchmal etwas traurig aber auch sehr niedlich.

Aklak und seine Freunde sind sehr sympathisch, man kann sich gut in sie hinein versetzen und drückt ihnen für das Schlittenrennen die Daumen.

Die Botschaft, die das Buch vermittelt ist auch sehr schön. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt und Mut.

 

 

 stars5

Samstag, 28. November 2015

“Tilla, Zwieback und die verzwickte Zoorettung” Patricia Schröder

Tilla 2

In Tillas zweitem Abenteuer geht es tierisch zu.

Fledermaus Zwieback ist verschwunden, Tilla wird von einem seltsamen Nashorn-Mann verfolgt und sie trifft auf Jannes, dem sie helfen soll, die Schließung des Zoos zu verhindern.

 

Tilla und ihre Riesenfledermaus Zwieback haben wir sehr lieb gewonnen, es hat uns (Mutter und zwei Mädchen von 10 Jahren) einen Riesenspaß gemacht, die Geschichte abwechselnd vorzulesen.

Tilla ist eine tolle Figur, mit der sich Mädchen gut identifizieren können. Sie ist mutig, frech, witzig, hilfsbereit und sehr einfallsreich. Sehr beherzt steht sie ihrem neuen Freund Jannes zur Seite, tröstet ihn, bietet dem gemeinen Nashorn-Mann die Stirn und versucht gemeinsam mit Jannes die Zootiere zu retten.

Die Geschichte ist einfach großartig, spannend, witzig, fantasievoll, warmherzig, etwas unheimlich.

Die Erfindungen von Tillas Papa Anton Puppilla sind einfach große Spitze, es war so toll zu lesen, was man mit Lügendrops, einem magischen Hut, einem Wachstumsumwandler, Spezialkeksen und vielem mehr so erleben kann.
Die Tiere wurden auch so wunderbar beschrieben, uns haben Gitti die Giraffe und Dante der Seelöwe sehr gefallen.

Und auch die Illustrationen sind spitzenmäßig gelungen, wir haben besonders über den Kater Maunz Tränen gelacht.

Meiner Tochter (10) und mir hat Tilla, Zwieback und die verzwickte Zoorettung noch besser als Band 1 Tilla, Zwieback und der verrückte Eisenbahnwaggon gefallen.

Wir wünschen uns noch viele weitere Abenteuer mit Tilla , Zwieback und ihrem fabelhaften Eisenbahnwaggon. Hoffentlich wird dieser Wunsch bald in Erfüllung gehen.

stars5

Freitag, 27. November 2015

Filmtipp: “Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft”



Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft Plakat Bildquelle: Sony Pictures


Am 17.12.2015 startet im Kino “Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft” nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Sabine Ludwig.
Ich durfte mir den Film mit meiner Familie und einer Freundin meiner Tochter schon vorab ansehen und es hat uns sehr gefallen.
Das Buch haben wir noch nicht gelesen, kennen aber einige andere Bücher von Sabine Ludwig.
Worum geht es? Der 11 Jahre alte Felix Vorndran (Oskar Keymer) kommt an eine neue Schule. Nachdem er von einigen anderen Schulen geflogen ist, ist dies seine letzte Chance in seiner Stadt. Doch schon am ersten Tag an der neuen Schule geht einiges schief, die Schulleiterin Frau Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) hat ihn auf dem Kieker und seine Mitschüler Mario (Georg Sulzer), Chris und Robert stiften ihn zu einer Mutprobe an. Auch dabei geht etwas schief und Fr. Dr. Schmitt-Gössewein ist plötzlich auf 15cm geschrumpft. Die Schule steht kurz vor der Schließung, die Schulleiterin muss unbedingt schnell ihre normale Größe wiederbekommen um die Schule zu retten. Unterstützung bekommt Felix hier von seiner Mitschülerin Ella (Lina Hüesker).
In weiteren Rollen sind Axel Stein (Felix’ Vater) und Otto Waalkes (Geist des Schulgründers Otto Leonhard) zu sehen.
Regie führte Sven Unterwaldt (7 Zwerge – Männer allein im Wald).
Die Filmlänge beträgt 101 min, freigegeben ist der Film ohne FSK, wir empfehlen ihn aber ab 6 Jahren.
Meine Tochter und ihre Freundin (beide 10) fanden den Film sehr lustig. Besonders, wie die Lehrerin geschrumpft und als Spickzettel verwendet wird oder auch Puppenkleidung als Wechselwäsche bekommt. Auch die Figuren als Türverzierungen, die plötzlich zum Leben erweckt werden, fanden sie toll.
Auch meinem Mann und mir hat der Film gut gefallen, wir mussten auch an vielen Stellen Lachen, ab und an gab es aber auch etwas langatmige Stellen. Das haben aber nur wir Erwachsene so gesehen, meine Mädchen hatten nichts zu bemängeln.
Die Figuren von Felix und Ella wurden richtig gut gespielt. Sympathisch, glaubhaft, einfach toll. Anja Kling und Axel Stein sind auch wieder sehr gut und Otto ja sowieso.
Wirklich ein sehenswerter Familienfilm. Wenn ihr in den Weihnachtsferien ins Kino wollt, so schaut euch “Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft” an. Es lohnt sich.
stars5

Auf www.lehrerin-geschrumpft.de gibt es weitere Informationen zum Film und Trailer.

“Trick 347 oder Der mutigste Junge der Welt” Nina Weger

 

Trick 347

 

Freundschaft, Magie und Abenteuer! Der elfjährige Tom lebt allein mit seiner Mutter, denn sein Vater starb noch vor seiner Geburt. Jedenfalls dachte Tom das immer. Doch plötzlich bringt eine alte Eintrittskarte in den Zirkus alles ins Wanken. Ist Arthur Merlini, der berühmte Artist, sein Vater? Tom begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. In einer Welt mit doppeltem Boden und voller Magie muss er sich seinen größten Ängsten stellen und wird in das Abenteuer seines Lebens geschleudert.

 

Wir haben schon einige Bücher von Nina Weger gelesen und waren sehr gespannt auf Trick 347 oder der mutigste Junge der Welt.

Die Geschichte ist für ein Kinderbuch sehr anspruchsvoll, liest sich aber trotzdem leicht und flüssig. Die Geschichte ist unheimlich spannend und fesselnd, der Humor kommt auch nicht zu kurz. Meine Tochter (10 Jahre) und ich haben die Lektüre sehr genossen.

Tom ist ein sehr sympathischer Junge, wir konnten uns gut in ihn hineinversetzen und nachvollziehen, dass er gerne seinen Vater finden möchte.

Die Figuren und Schauplätze werden sehr bildhaft beschrieben, wir konnten uns alles gut vorstellen.

Bei Kinderkrimis rätseln wir gerne mit, wer der Täter ist, das konnte man hier wunderbar, bis zum Schluss blieb es spannend.

Sehr gut hat uns auch gefallen, dass man bei dieser Geschichte viel über das Zirkusleben erfährt, im Anhang ist auch ein kleines Lexikon der Zirkuswörter enthalten.

Ein wirklich tolles Buch für Jungen und Mädchen ab ca 10 Jahren.

 stars5

“Lua und die Zaubermurmel” Alexandra Helmig

Lua Zaubermurmel

 

Lua ist einsam, ihr Vater ist vor einem Jahr gestorben, ihre Mutter muss viel arbeiten um für den Lebensunterhalt aufzukommen und ihre kleinen Schwestern sind Zwillinge und  nur mit sich beschäftigt.

Als sie auf dem Spielplatz eine Zaubermurmel findet, wird sie in die magische Welt des Zirkus geführt.

 

 

Die Geschichte liest sich wunderschön, so fantasievoll, behutsam, humorvoll und auch spannend.

Meine Tochter (10) und ich haben die Lektüre sehr genossen, mit Lua geweint, gelacht, gehofft und uns gefreut.
Es ist eine sehr bewegende und magische Geschichte die nicht nur Kinder begeistern wird.

“Neu in Berlin” May Oakwood

 

Neu in Berlin Charlie

 

Charlie (11 Jahre) muss mit ihren Eltern von Hannover nach Berlin ziehen und ihre beste Freundin und ihren Schlagzeuglehrer zurück lassen.

Darauf hat sie gar keine Lust, Berlin findet sie blöd. Auch wenn alle anderen Berlin so toll finden.

Charlies Start in der neuen Heimat ist auch alles andere als rosig, doch sie beißt sich durch.

 

 

Ich habe das Buch zusammen mit meiner Tochter (10) gelesen, wir leben und Berlin und meine Tochter liest gern Bücher, die in unserer Stadt spielen.


Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Sprache ist sehr lebendig und für Kinder gut verständlich.

Charlie ist ein sympathisches Mädchen, man kann ihren Unmut gut verstehen.

Die Geschichte behandelt viele ernste Themen wie zB Mobbing, Trennung der Eltern, Alkoholkrankheit,  meiner Tochter war das etwas too much. Es wurde ihr dadurch etwas zu unglaubwürdig.

Sonst hat ihr die Geschichte aber gut gefallen, trotz der vielen Schicksalsschläge gibt es auch humorvolle und positive Szenen.

 

stars4

Mittwoch, 25. November 2015

“Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers” Tanya Stewner

 

Alea Aquarius 1

Alea fühlt sich vom Meer magisch angezogen doch die kleinste Berührung damit könnte tödlich enden. Sie leidet unter einer seltenen Kaltwasserallergie. Das hat jedenfalls Aleas leibliche Mutter ihrer Pflegemutter erzählt.

Als Aleas Pflegemutter im Krankenhaus liegt und sich nicht weiter um sie kümmern kann, bekommt Alea Angst, dass sie das Jugendamt in ein Heim stecken könnte.

Sie schließt sich deshalb der Alpha Cru an, das sind Ben, Sammy und Tess, die mit einem Segelschiff über die Meere reisen...

 

Meine Tochter (10) ist ein großer Fan von Tanya Stewner und ihrer Liliane Susewind Reihe.

Sie war ganz begierig darauf, auch die neue Meermädchen Saga kennenzulernen.

 

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Sprache ist kindgerecht und leicht zu verstehen.

Alea wird sehr sympathisch beschrieben, ein nettes, kluges Mädchen, welches leider auch noch etwas unsicher ist. Ihre Angst wegen ihrer Krankheit wird gut beschrieben. Man fühlt mit ihr.

Auch die Mitglieder der Alpha Cru werden sehr facettenreich beschrieben, der warmherzige, niedliche Sammy, die coole, unnahbare Tess und der freundliche, verantwortungsbewusste Ben.

Aleas Pflegemutter fanden wir auch sehr sympathisch und haben richtig mit Alea um ihr Wohlergehen gebangt.

Die Geschichte ist sehr spannend, fantasievoll und magisch.

Besonders Aleas Erlebnisse mit den verschiedensten Meereswesen fanden wir toll zu lesen.

Auch der Zusammenhalt der Alpha Cru Mitglieder fanden wir sehr schön.

Auch ernste Themen wie Meeresverschmutzung, Scheidung, Gewalt in der Familie wurden angesprochen, dabei blieb die Geschichte aber kindgerecht und nicht bedrückend.

 

Wir sind schon sehr gespannt, was Alea und ihre neuen Freunde zusammen in den nächsten Bänden erleben werden.

stars5

“Luzies verrückte Welt” Anna Lott

 

 

Luzies verrückte Welt

 

Die 9 Jahre alte Luzie hat ein Problem, in die Nachbarwohnung ist Leon, der Anführer der gemeinen Horrorbande gezogen. Er und seine Bande terrorisieren die ganze Schule.

Als Luzies Meerschweinchen Herkules verschwindet, weiß Luzie, dass nur er dahinter stecken kann.

Zusammen mit ihrer besten Freundin Bella will sie Herkules retten.

 

Anhand des Buchcovers und des Klappentextes, in dem die Rede von einem magischen Meerschweinchen war, haben wir (Tochter 10) eine witzige und fantastische Geschichte erwartet.

Unsere Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt, leider.

Die Geschichte liest sich sehr flüssig und ist witzig.

Uns fehlt aber das Magische, in unseren Augen ist Herkules kein magisches Meerschweinchen.

Das Thema Mobbing in der Grundschule und Tierquälerei wird aufgegriffen, ein wichtiges Thema, welches sicherlich viele Kinder beschäftigt. Wir haben hier allerdings Konsequenzen für die "Täter " vermisst.

Luzie und ihre Freundin Bella sind uns sehr sympathisch, sie haben witzige Ideen und wir haben uns sehr über die beiden amüsieren können. Weniger gut hat uns Luzies Mutter gefallen, diese war geistig oft abwesend und hat ihrer Tochter kaum Beachtung geschenkt und ihr zugehört.

 

3,5 Sterne die wir aufgrund der witzigen Illustrationen auf 4 Sterne aufrunden.

stars4

Dienstag, 24. November 2015

“Tilla, Zwieback und der verrückte Eisenbahnwaggon” Patricia Schröder

Tilla 1

Dieses Buch beginnt mit einer Warnung: Wer keine Lügengeschichten mag, sollte es sofort weglegen. Denn es ist ja klar, dass keine Zehnjährige in einem knallroten alten Eisenbahnwaggon alleine quer durch Deutschland rast. Obwohl ...

Warum sollte ein so gewitztes Mädchen wie Tilla, begleitet von einer Riesenfledermaus und ausgestattet mit so magischen Gegenständen wie Lügendrops und einer Tarnkappe, dazu nicht in der Lage sein? Wenn man Tilla erst mal kennengelernt hat, traut man ihr das auf jeden Fall zu!

Ich habe das Buch zusammen mit meiner Tochter (10 Jahre) gelesen.

Sie störte die Warnung zu Beginn der Geschichte sehr, klar, man weiss, dass es nur eine Fantasiegeschichte ist aber will man sich den Zauber deshalb gleich kaputt machen lassen?

Die Geschichte liest sich sonst sehr flüssig und leicht. Kinder ab dem 2. Schuljahr sollten schon gut alleine damit klarkommen.

Die Geschichte ist sehr fantasievoll, es gibt eine Riesenfledermaus, Wahrheitsbonbons, Überraschungstee und zauberhafte Limonade.

Der Humor kommt auch nicht zu kurz aber es gibt auch ernste Aspekte, die gut umgesetzt wurden.

Die selbstbewusste Tilla erinnert in ihrem Aussehen und ihren Kräften, die sie dank der Erfindungen ihres Vaters bekommt, etwas an eine moderne Version von Pippi Langstrumpf.

Das Ende bleibt leider ziemlich offen und kündigt auch gleich ein weiteres Abenteuer an. Wir hätten uns eine in sich abgeschlossen Geschichte gewünscht, auf diese weitere mögliche Bände aufbauen.

Wir vergeben 3,5 Sterne, die wir auf 4 aufrunden

stars4

“Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand” Patricia Schröder

Schneegestöber Schneegestöber Detail

Weihnachten feiert Leonie diesmal im großen Familienkreis. Mit Oma, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen. Alle sind sie auf der kleinen Hallig bei Tante Ulla zu Gast.

Mit Cousine Sünje und ihren Brüdern versteht sich Leonie ganz gut aber Leonies Schwester Anna-Sophie ist schlecht gelaunt und ihre Cousine Klarissa ist mega zickig.

Onkel Lothar schleppt seine neue Freundin an und Tante Sybille will alles bestimmen.

Familienfeste können ganz schön anstrengend sein.

Plötzlich ist auch noch Oma Grizabella verschwunden.

Ob es für Leonie doch noch besinnliche Weihnachten werden können?

 

Das Cover ist einfach traumhaft. Man sieht Leonie und im Hintergrund die Hallig und ihre Cousine, Cousin und Hund Kowalsky. Die Schneeflocken glitzern und fassen sich etwas rau an. Das Cover ist so schön, dass wir es immer wieder ansehen müssen und darüberstreichen. Fast zu schade, um es nur ins Regal zu stellen.

Die Geschichte liest sich sehr schön, der Schreibstil ist leicht, flüssig und lebendig. Leonie ist ein richtig sympathisches Mädchen, man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen. Leonies Familie wird auch sehr vielschichtig beschrieben, wir haben auch eine große Familie und haben sogar einige davon in Leonies Verwandten wiedererkannt.

Die Geschichte ist witzig, spannend, romantisch, dramatisch und herzerwärmend, stimmt aber auch nachdenklich und sorgt für Diskussionsstoff. Sehr ergreifend fanden wir die Geburt der Lämmchen im Stall, diese wurde so lebendig und authentisch beschrieben, dass wir fast selbst im Stall neben Leonie und Ihrer Familie gestanden haben.
Auch die Geschichte um Ludvig, der auf der Hallig zu Besuch ist, fanden wir sehr schön.

Über eine Fortsetzung würden wir uns sehr freuen.

 

stars5

“Das magische Zaubertandem” Andrea Schütze

 

 

Das magische Zaubertandem

 

Jojo lebt mit ihrer großen Patchwork Familie, einem französischen Au pair Jungen, einem Wellensittich und dem Hund Patata in einem Haus.

Dort ist immer etwas los, doch Jojo sehnt sich nach einer besten Freundin. In ihrer Klasse gibt es nur die zickigen drei Ls.

Als sie einen Umzugswagen vor dem Mühlhaus vorfahren sieht, hofft sie so sehr, dass ein nettes Mädchen in ihrem Alter einzieht.

Jojos Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen, es ziehen nämlich Juna und ihre Oma dort ein.

Sie Freunden sich an und finden zusammen ein Tandem im Keller, mit dem sie von nun an herumfahren.

 

Jojo und ihre Patchwork Familie werden sehr realistisch dargestellt, das eine oder andere Mitglied wird man auch bei sich in der Familie wiedererkennen.

Brüno, der französische Au pair ist besonders gut gelungen, so warmherzig und witzig, wir haben ihn sofort ins Herz geschlossen.

Jojo ist ein liebes Mädchen, leider etwas schüchtern und zu wenig selbstbewusst, Juna ergänzt sie deshalb perfekt, sie ist frech, mutig und hat eine große Klappe.

Auch die drei Ls werden gut beschrieben, ich denke, jeder hat eine solche Zicken-Clique in seiner Klasse...

Die Geschichte ist locker flockig zu lesen und herrlich humorvoll und magisch.

Wir ( Meine Tochter fast 10) und ich haben uns beim Lesen köstlich amüsiert.

 

Wir hoffen, dass es vom magischen Zaubertandem noch weitere Folgen geben wird.

stars5

Montag, 23. November 2015

“Die Mafflies Los geht’s!” Cally Stronk

Mafflies

Max zieht mit seinem Papa in ein neues Haus. Dort wohnen auch Lara und ihre Mutter. Zusammen sind sie eine Patchworkfamilie.

Max gefällt das gar nicht, das Haus ist alt, Lara ist doof.

Als er entdeckt, dass es im Haus einen weiteren Mitbewohner (fingergross, bunt und kuschlig) gibt, schmiedet er zusammen mit ihm einen Plan. Sie wollen Lara und ihren Anhang loswerden. Sie schmieden so allerlei Streiche.

Doch auch Lara hat eine kleine, bunte Unterstützung.

 

Die Geschichte liest sich sehr gut. Die Schrift ist groß, die Sätze kurz und leicht verständlich. Leseanfänger können das Buch schon gut alleine lesen, für Kinder ab 5 eignet es sich aber auch gut zum Vorlesen.

Max ist uns sofort sympathisch, wir können sehr gut verstehen, dass er nicht in einer Patchworkfamilie mit einer fremden Frau und fremden "Schwester" wohnen möchte.

Die Mafflies fanden wir richtig niedlich, frech und witzig. Die Streiche waren oft sehr lustig, manche hatten es aber auch faustdick in sich und hätten böse ausgehen können.

Das Thema Patchworkfamilie wurde sehr kindgerecht aufgegriffen. Die Geschichte ist sehr humorvoll aber auch spannend. Auch das Ende hat uns gut gefallen.

Wir hoffen, dass es von den süßen Mafflies und Max und Lara einen weiteren Teil geben wird.

stars4

“Herr Katz, Isolde und Ich” Kerstin Wacker

Amra

 

Die acht Jahre alte Amra liebt Bücher und ist ganz begeistert, dass sie bald einen kleinen Cousin bekommt.

Eines Abends hat sie die Idee, über die ersten 12 Monate im Leben des kleinen Thies ein Buch zu schreiben.

Sie besucht ihn und Tante Karla sehr oft, sammelt Texte, Daten und Fotos in dieser Zeit.

Doch wie entsteht eigentlich ein Buch?

Amra holt sich Rat bei Freunden und Bekannten und lernt, wie aus Ideen ein Buch wird.

 

Kindgerecht und farbenfroh werden in diesem Kindersachbuch ab 8 Jahren die wichtigsten Begriffe erklärt, wie zB Layout, Lektor, Vorsatz, Nachsatz und Exposé.

Auch wie ein Buch gedruckt, gebunden und finanziert wird, wird gut verständlich beschrieben.

Neben diesen Informationen gibt es noch kreative Ideen, ein Lesezeichen zum Basteln, eine Anleitung, wie man selbst ein Buch binden kann und ein Rezept für Amras Lieblingsgericht Spaghetti Bällchenese.

Die Illustrationen sind herrlich bunt, witzig und fröhlich.

Meiner Tochter (10) hat dieses Buch sehr gefallen, sie liest für ihr Leben gerne und schreibt auch selbst Geschichten, ein eigenes Buch wäre ihr Traum.

Mit der Bastelanleitung will sie das nun selbst in Angriff nehmen.

 

stars5

Sonntag, 22. November 2015

“Larabella und das Geheimnis der Nachtkatzen” Patricia Schröder

 

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Das Leben der 11 Jahre alten Larabella steht plötzlich Kopf als sie eines nachts von einem seltsamen Geräusch geweckt wird.

Sie traut ihren Augen kaum, ein winziges Nachtfalterkätzchen ist in ihrem Zimmer und führt sie zum Geisterhaus in der Minzstrasse.

Und plötzlich taucht auch noch ihre neue Mitschülerin Felidacy Moon dort auf...

 

Meine Tochter (10 Jahre) und ich haben dieses Buch schier verschlungen.

Es liest sich einfach toll. Der Schreibstil ist locker leicht und flüssig und die Geschichte ist mystisch, spannend, fantasievoll und witzig.

Larabella ist ein tolles Mädchen, sie erfindet sehr kreative Flüche, über die wir sehr schmunzeln mussten. Mit Larabella kann man sich gut identifizieren und mit ihr fühlen.

Die Nachtkatzen und das Nachtfalterkätzchen werden so zauberhaft und fantastisch beschrieben, man kann sich alles sehr gut vorstellen.

Wir haben die Lektüre sehr genossen und können "Larabella und das Geheimnis der Nachtkatzen" allen großen und kleinen Fantasyfans ab 9 Jahren sehr empfehlen.

 

 

stars5

“Die Stallmädchenbande - Lügen haben Ponybeine” Astrid Göpfrich

 

 

Stallmädchenbande

Fritzi ist zum Stalldienst auf dem Holzapfelhof eingeteilt und wird gleich mit einer Überraschung begrüßt.

In der Pferdebox von Hengst Henry versteckt sich ein kleines dickes Pony.

Meurtelle kann sprechen, sogar mit französischem Akzent. Es behauptet, das beste Show-Pony aus dem Moulin Rouge in Paris zu sein. Besonders gut tanzen kann es aber nicht.

Fritzi und ihre Freundinnen sind skeptisch.

 

Die Geschichte liest sich richtig toll, sie ist witzig und spannend und für Kinder ab ca 8 Jahren gut zum Selberlesen geeignet.

Fritzi ist ein ganz normales Mädchen mit Fehlern und Stärken, das macht sie sehr sympathisch. Junge Leserinnen können sich gut in sie hineinversetzen.

Meurtelle, das Pony, ist sehr humorvoll beschrieben und sein französischer Akzent hat uns beim Lesen sehr zum Lachen gebracht. Auch Nebenfiguren, wie zB die Kürbis-Lilo , eine kurzsichtige Messerwerferin oder ein Jungbauer werden sehr liebenswert und humorvoll beschrieben.

Es sind so viele witzige Szenen und Kommentare im Buch, dass wir immer wieder kichern mussten.

Die Illustrationen sind auch ganz zauberhaft, besonders Meurtelle zu Beginn eines jeden Kapitels hat es uns angetan.

 

stars5