Donnerstag, 31. Dezember 2015

"Das Zwillingsmatch" Sabine Bartsch





Caro ist eine erfolgreiche und selbstbewusste Geschäftsfrau. Sie versucht den Avancen des 19jährigen Praktikanten Ben zu widerstehen, doch das gelingt ihr nicht. Sie verliebt sich in ihn und scheinbar erwidert er ihre Gefühle. Aber kann das gutgehen?
Er ist um einiges jünger als sie, sie weiß gar nichts über ihn und manchmal benimmt er sich ganz fremd. Als Caro hinter Bens Geheimnis kommt, ist es fast schon zu spät.


Die Story liest sich sehr gut, leicht, flüssig und sehr spannend.

Die Figuren werden sehr facettenreich beschrieben, Caro, ihre Freundin Laura und auch Marie fand ich sehr sympathisch, bei Luc und Ben dagegen sträubten sich mir die Nackenhaare.

Die Story bietet viel Stoff für eigene Spekulationen und überrascht mit unverhofften Wendungen.

Allerdings empfand ich manche Szenen als zu kurz und oberflächlich und das Ende war mir auch etwas zu abrupt.

Alles in allem war die Lektüre aber sehr kurzweilig und unterhaltsam.




Mittwoch, 30. Dezember 2015

"Frühstück mit Sophie" Jenifer Bentz





Louisas Leben ist komplett geregelt und geplant. Doch dann läuft alles aus dem Ruder.
Anstatt des erhofften Heiratsantrags beichtet ihr ihr Freund am Valentinstag einen Seitensprung. Louisa trennt sich von ihm und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. In der Rentner-WG von Sophie und Paul ist für sie ein Zimmer frei. Hier geht es jedoch sehr chaotisch zu, auf dem Balkon wird Cannabis gezüchtet, die Nachbarn gehen ein und aus und wilde Parties werden gefeiert.
Ob Louisa da ihren durchstrukturierten Alltag aufrechterhalten kann?


"Frühstück mit Sophie" ist die Fortsetzung von "Wenn alle Stricke reißen".

Man kommt aber auch ohne dass man Band 1 gelesen hat, gut in die Story. Lea, Tine und Vivien spielen diesmal auch nur Nebenrollen.

Die Geschichte liest sich locker leicht und flüssig, sie ist sehr humorvoll und regt zum Nachdenken an.
Vieles ist sehr überspitzt dargestellt, verdeutlicht so aber auch Louisas übertriebene Sicherheits- und Ordnungsliebe und den Kontrast zur lockeren Sophie.

Die Figuren sind mir alle sehr sympathisch. Sie sind alle sehr verschieden und haben ihre Ecken, Kanten und Macken, und gerade das macht sie so liebenswert. Louisa fand ich super, obwohl sie so pingelig und speziell ist, habe ich sie ins Herz geschlossen und musste über sie schmunzeln und augenrollen.

Die Geschichte ist sehr humorvoll, hätte aber ruhig ein paar überraschende Wendungen vertragen können. Vieles war leider zu vorhersehbar.

Ein paar nette Lesestunden hat mir dieses Buch beschert, "Wenn alle Stricke reißen" hat mir aber besser gefallen.

3,5 Sterne, die ich auf 4 Sterne aufrunde.






"Mistelzweigtanz" Katharina E. Volk






Dienstag, 29. Dezember 2015

"Ich sehe was, was du nicht liebst" Heike Abidi

















Montag, 28. Dezember 2015

"Pretty in Paris" Doris Fürk




Helene aus einem kleinen Dorf in Österreich und Fabienne aus Paris machen beim Schüleraustausch mit.
Für beide Mädchen ist es ungewohnt und spannend.
Fabienne ist das Landleben nicht gewöhnt und findet ihre Gastfamilie etwas schräg.
Helene findet das Leben in Paris sehr aufregend, fühlt sich aber auch etwas einsam, ihre Gasteltern haben nie Zeit für sie.
Doch Mitschüler André zeigt ihr die Stadt und sie erliegt seinem Charme.
Doch auch Fabienne hat großes Interesse an André.


Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Helene und Fabienne erzählt.
Beide Mädchen und deren Umgebung lernt man so sehr gut kennen. Fabienne und Helene sind uns (Tochter 10 Jahre) beide sehr sympathisch, sie werden sehr natürlich dargestellt und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.
Auch Helenes etwas seltsame Familie und Fabiennes Freunde finden wir toll, sie werden sehr warmherzig und authentisch beschrieben.
Beide Austauschmädchen werden toll aufgenommen und in der neuen Umgebung einbezogen.

Die Geschichte ist lustig und romantisch, liest sich locker und leicht und macht Lust, auch einmal an einem Schüleraustausch teilzunehmen.




Montag, 21. Dezember 2015

"Fabelhafte Fritzi - Rastalocken und Gedankenschnipsel" Susanne Fülscher






Donnerstag, 17. Dezember 2015

"All die verdammt perfekten Tage" Jennifer Niven







Finch und Violet gehen auf die selbe Schule und besuchen sogar einen Kurs zusammen. Sie haben sich aber noch nie bewusst wahrgenommen.

Doch das ändert sich schlagartig, als beide auf dem Glockenturm der Schule stehen und springen wollen.

Finch hat das Leben als Freak satt und Violet leidet noch sehr wegen des Unfalltods ihrer älteren Schwester.

Finch überredet Violet, dass sie gemeinsam vom Turm steigen, weil es doch noch lebenswerte Tage gibt.
Unten angekommen wird Violet als Heldin gefeiert, die Finch vor dem Selbstmord gerettet hat.

Beide machen zusammen ein Schulprojekt, fahren durch ihre Umgebung und lernen sich besser kennen.


Die Geschichte liest sich einfach wunderbar. Ich habe die 400 Seiten fast in einem Rutsch gelesen.

Abwechselnd berichten Finch und Violet aus der Ich-Perspektive und man lernt sie so sehr gut kennen.
Beide sind grundverschieden aber ich finde sie beide sehr sympathisch.

Ich konnte mich gut in Finch und Violet hineinversetzen und mit ihnen fühlen.

Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich konnte lachen, weinen, wurde sehr nachdenklich.

Für so ein ernstes und wichtiges Thema ist der Schreibstil erstaunlich leicht und poetisch.

Sehr schön fand ich auch das Nachwort der Autorin und die Adressen der Hilfestellen.







Mittwoch, 16. Dezember 2015

"Nightmares! - Die Stadt der Schlafwandler" Jason Segel



Nachdem Charlie seine Albträume bekämpft hat, ist er zusammen mit seinem kleinen Bruder und seiner Stiefmutter Charlotte ein Wächter des Portals.
Mit vielen Wesen der Anderswelt ist er inzwischen gut befreundet.
Doch plötzlich tauchen im Nachbarort Zombies auf. Charlie wundert sich, denn das Portal,ist verschlossen.
Mit seinen Freunden und seiner Stiefmutter stellen Sie Nachforderungen an und finden heraus, dass dafür ein neueröffneter Kräuterladen verantwortlich ist. Dort werden Tränke gegen Alpträume verkauft, die die Menschen wie willenlose Zombies schlafwandeln lässt.
Charlie und seine Gefährten müssen dem ein Ende setzen, bloß wie?

Von Band 1 waren meine Tochter (10) und ich restlos begeistert, auf Band 2 haben wir uns schon lange gefreut und das Erscheinungsdatum sehnsüchtig erwartet.

Die Geschichte geht ebenso spannend weiter, wie sie in Band 1 endete.

Die Geschichte liest sich sehr leicht und flüssig, meine Tochter hat keinerlei Verständnisprobleme.

Nicht ganz nachvollziehbar war für uns aber Charlottes 180-Grad-Wendung, sie ist nun lieb, nett, verständnisvoll und gar nicht mehr wiederzuerkennen. Wir empfanden den Wechsel als zu übertrieben.
Auch das Konkurrenzverhalten der Brüder empfanden wir als zu krass und nicht nachvollziehbar.

Die Geschichte liest sich sonst aber sehr schön, sie ist spannend und actionreich, hätte aber auch um einiges gruseliger sein können. Das Gänsehautfeeling beim Lesen kam leider etwas zu kurz.

Auch dieser Band endet wieder sehr spannend und da einige Fragen noch ungeklärt blieben, freuen wir uns sehr auf Band 3, der leider erst im August 2016 erscheinen wird.





Montag, 14. Dezember 2015

"Man küsst sich immer zweimal" Petra Kasch


 



In den letzten Sommerferien hat Sophie in Griechenland Nikos kennengelernt und sich bis über beide Ohren in ihn verliebt. Über Facebook haben die beiden Kontakt gehalten und sich romantische Nachrichten geschickt und nun ist ganz plötzlich Funkstille. Sophie ist verzweifelt. Ist es etwa aus? War es für ihn etwa nur ein Ferienflirt und er hat schon eine Neue? Doch dann erhält Sophie eine geheimnisvolle SMS. Sie soll sofort zum Bahnhof kommen, eine Überraschung wartet.


"Man küsst sich immer zweimal" ist die Fortsetzung von "Ferien mit Mama und andere Katastrophen", Band 1 habe ich bisher nicht gelesen, kam aber trotzdem gut in die Story hinein.

Der Schreibstil ist locker leicht und sehr flüssig zu lesen, Sophie ist ein sympathisches Mädchen, man kann ihre Zweifel gut nachvollziehen. Mit Sophies Mutter konnte ich dagegen weniger anfangen, sie war mir zu wenig präsent, zu unreif und sprunghaft.

Eine witzige Geschichte über die erste Liebe, Eifersucht, Unsicherheit, Schulstress und Freundschaft.

Einige Szenen empfand ich als zu überzogen oder unlogisch, Jugendliche werden damit aber sicherlich weniger Probleme haben, bzw denen wird das gar nicht so auffallen.

Alles in allem aber eine sehr unterhaltsame Geschichte.


Mittwoch, 2. Dezember 2015

“Jonas’ großes Comic-Chaos” Jens Baumeister

 

 

Jonas' großes Comic-Chaos

Jonas geht in die 6. Klasse und hat keine Freunde. Durch die vielen Umzüge seiner Eltern musste er oft die Schule wechseln. In seiner neuen Klasse wird er oft von Tom und seiner Clique geärgert. Er zieht sich deshalb gerne in den Pausen zurück und zeichnet Comics. Den furchtlosen Captain Flint, den etwas ängstlichen Ritter Sir Iron, den stärksten Superhelden des Universums Galactic Man und eine Prinzessin, die seiner Mitschülerin Tülay ähnelt. Bei der Sonnenfinsternis passiert etwas Seltsames, seine Comicfiguren verschwinden aus seinem Zeichenheft und tauchen kurze Zeit später in anderen Büchern und Heften wieder auf und sorgen so für ein riesiges Chaos. Jonas muss sie retten, Hilfe bekommt er dabei von Tülay.

Die Geschichte liest sich wirklich sehr gut. Ab und an gibt es witzige Comicsequenzen und Illustrationen, die haben meiner Tochter (10) gut gefallen.
Jonas ist uns anfangs nicht sehr sympathisch, er ist feige, hänselt andere Mitschüler, nur damit er nicht selbst zum Opfer von Mobbing wird.
In der Geschichte gibt es auch einige Passagen in türkischer Sprache, die nicht übersetzt werden. Das fanden wir sehr schade, wir können kein Türkisch und kennen auch niemanden, der es sprechen kann und für uns übersetzen könnte. Die Möglichkeit, alles im Internet zu übersetzen haben Kinder auch nicht unbedingt. Eine Übersetzung im Anhang wäre also sehr wünschenswert.

Die Idee, Comicfiguren zum Leben zu erwecken und diese dann durch andere Bücher wandern zu lassen, fanden wir toll. Hier hätten wir noch viel mehr drüber lesen können, die Suche und Rettung der Figuren war für unseren Geschmack viel zu schnell geschehen.

Es wird ein nächstes Abenteuer angedeutet, wir hoffen, dass dieses bald erscheinen wird.

Dass das Thema Mobbing aufgegriffen wird, fanden wir sehr gut. Das ist im realen Schulalltag ja leider keine Seltenheit.

Wir empfehlen dieses Buch für Jungen und Mädchen ab etwa 9 Jahren und wenn es vorgelesen wird, ab 7.

 

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Dienstag, 1. Dezember 2015

“Aklak, der kleine Eskimo” Anu Stohner

 

 

Aklak, der kleine Eskimo

 

Aklak, der kleine Eskimojunge spielt gern mit seinen Freunden Tuktuk, dem Schlittenhund, der kleinen Robbe, dem Schneehasen und dem Schneehuhn. Zusammen lassen Sie sich gern auf einer Eisscholle vom Wal durch das Eismeer schieben. Doch das ist sehr gefährlich und deshalb streng verboten. Eines Tages werden die Freunde von drei Fieslingen beobachtet, sie gehen schon in die 3. Klasse, Aklak erst in die 1. Die Jungen wollen Aklaks Peitsche, sonst verpetzen sie ihn bei seiner Mutter. Aklak braucht seine Peitsche nicht aber sie ist ein Erbstück von seinem Opa. Er möchte sie nicht hergeben aber auch nicht verpetzt werden. Sie einigen sich auf ein Wettrennen im Hundeschlitten. Doch das kann der kleine Eskimojunge unmöglich gewinnen. Er darf nur einen Hund vor seinen Schlitten spannen und der Fiesling zwei. Doch seine Freunde helfen Aklak und sie trainieren jeden Tag.

Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht , auf fast jeder Seite befinden sich große, bunte Illustrationen. Auch eine Karte vom Eskimodorf und den Eisfelsen gibt es.

Die Geschichte liest sich sehr schön, die Sprache ist einfach und für Kinder gut verständlich. Ab etwa 4 Jahren kann die Geschichte gut vorgelesen werden und zum Selbstlesen eignet sie sich gut für Erstleser.

Die Geschichte ist witzig, spannend, manchmal etwas traurig aber auch sehr niedlich.

Aklak und seine Freunde sind sehr sympathisch, man kann sich gut in sie hinein versetzen und drückt ihnen für das Schlittenrennen die Daumen.

Die Botschaft, die das Buch vermittelt ist auch sehr schön. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt und Mut.

 

 

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