Sonntag, 24. April 2016

"Die unsichtbare Heldin" J. Vellguth


Physikstudentin Anja hat es gerade nicht einfach.
Mit ihrem Vater hat sie kein gutes Verhältnis, dieser hat hohe Schulden und soll das Haus verlieren, doch auf Anjas Hilfe will er verzichten.
In der Forschung zu ihrer Doktorarbeit über Unsichtbarkeit kommt sie auch keinen Schritt weiter.
Da kommt ihr ein kleiner Laden, in dem man für wenig Geld Superkräfte kaufen kann, sehr gelegen. Doch ist Anja wirklich eine Superheldin?


Dies ist der erste Teil einer Trilogie.

Die Story liest sich zwar leicht und flüssig, doch mir fehlte es an Spannung, ich hätte mir auch mehr Erklärungen zu Anjas Kräften und denen ihrer Widersacher gewünscht.

Anja war mir für eine Physikstudentin zu naiv und leichtgläubig, die Fähigkeit zum logischen Denken fehlte ihr.
Für eine Superheldin hatte sie mir ein viel zu geringes Selbstbewusstsein. Sonderlich sympathisch war sie mir deshalb nicht.

Weitere Handlungsstränge dieser Story empfand ich als unnötiges Füllmaterial, ich hätte mir stattdessen gewünscht, dass die Superkräfte der Figuren mehr erklärt und beschrieben werden.


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